Jasmintee

Jasmintee gilt als Klassiker im Bereich der Teesorten. Er taucht als eine Art Mode immer wieder auf und hat sowohl glühende Fans als auch Ablehner. Woher das kommt? Jasmintee ist eben sehr "blumig", das ist ja nun einmal sein kennzeichnendes Merkmal. Liebhaber des Jasmintee schwören auf ihn, weil er sie beim Trinken sanft auf eine Reise schickt. Der Duft und das Aroma von Jasmintee werden auf zwei verschiedene Arten gewonnen.

Die Basis ist in beiden Fällen Schwarztee, Assam oder Ceylontee, eher feinblättrig. Dieser relativ kräftigen Teegrundlage werden Aromen zugesetzt. Dies geschieht zum einen auf künstliche Weise, durch Zusatz künstlicher Aromen.

Oder es werden echte Jasminblüten dem Schwarztee hinzu gefügt, wobei sich ein sehr viel verhalteneres Aroma ergibt. Letztere Variante beschert dem Teetrinker ein Geschmackserlebnis, das sich erst entfalten muss, so etwas wie ein Nachkosten entsteht.

Beide Varianten haben ihre Fans, wobei natürlich die Verarbeitung sich auf den Preis auswirkt. "Echter" Jasmintee ist durch die aufwändige Gewinnung der Blüten natürlich um einiges teurer als der mit künstlichen Aromen versetzte Tee.

Die letzte Variante einmal angeboten bekommen zu haben, kann eine Erklärung dafür sein, dass manche Menschen diesen Tee einfach nicht mögen. Zu schade, denn Jasmintee ist im Grunde ein feiner Tee.